Medical Yoga – Care For Your Self

 

Medical Yoga soll die Gesundheit von Körper und Geist fördern und deren Leistungsfähigkeit steigern.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die meditative Heilgymnastik wirkt – auch ohne mystisch-esoterische Konzepte wie Chakra, Prana, Karma oder Reinkarnation.

Medical Yoga ist für alle halbwegs gesunden Menschen geeignet. Die Auswahl an einfachen Yogahaltungen für den gesamten Bewegungsapparat benötigt nur geringe Beweglichkeit und Koordination, hält Gelenke und Faszien flexibel und kräftigt die Muskulatur. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Schulter-Nacken- und Rückenbereich, in welchem häufiger Verspannungen auftreten. Die achtsame Übungsausführung, bei der man sich auf den Körper und den Atem konzentriert, steigert die Konzentrationsfähigkeit und wirkt gegen Stress. Spezielle Atemtechniken stimulieren das parasympathische Nervensystem, welches u.a. Verdauung und Schlaf reguliert. Die abschließende, geführte Tiefenentspannung trainiert Achtsamkeit, Impulskontrolle und Entspannungsfähigkeit. Ergänzende Übungen wie Dankbarkeitstraining oder Meditation über liebevolle Güte und steigern das mentale Wohlbefinden.

Die Beschäftigung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Bereichen wie Sportmedizin, Psychologie und Hirnforschung, die Sie hier finden, verbessert das persönliche Verständnis für sich selbst und wird Sie motivieren, Ihr Wohlbefinden durch Yoga selbstständig zu steigern. Für die Gesundheit bedeutsame Zusammenhänge zwischen der Arbeitsweise des Gehirns, der Stressreaktion, dem Schlaf, den Hormonen, der Gewichtsregulation und der möglichen Beeinflussung von Genen sind vielen Menschen oft nicht bekannt. Wie will man seine Gesundheit positiv beeinflussen, wenn man die zugrunde liegenden Mechanismen nicht kennt? Bildung und Gesundheit gehen Hand in Hand.

Erläuterungen zu anatomischen und physiologischen Wirkungen der unterschiedlichen Übungen und Techniken und der Verweis auf wissenschaftliche Studien zeigen, wie gut die aus Indien stammende meditative Heilgymnastik wirkt. Mitunter wird man im Yoga mit unbewiesenen, mystischen Konzepten und Vorstellungen wie Chakrenlehre, Prana-Energie, Reinkarnation oder Götter mit Elefantenköpfen konfrontiert. Diese sind nicht jedermanns Sache und können dazu führen, dass Yoga als esoterischer Blödsinn betrachtet wird, Widerstände hervorgerufen werden oder die Yogapraxis gar nicht erst weiterverfolgt wird. Das ist schade, da Yoga mit geringem Aufwand große gesundheitliche Vorteile auf körperlicher und geistiger Ebene mit sich bringen kann. Die moderne Forschung zeigt:
Yoga wirkt – auch ohne den Glauben an göttliches Zutun, Energiefelder und Räucherstäbchen!

 

Medical Yoga Prinzipien

Die Übungen beim Medical Yoga sind vom Bewegungsablauf her einfach und für alle halbwegs gesunden Menschen geeignet. Die Schwerpunkte liegen auf dem Schulter-Nacken- und Rückenbereich, sowie der Atem- und Stressregulation. Bewegung und Atmung werden synchronisiert, was dabei hilft, sich auf das langsame tiefe Atmen zu konzentrieren. Hierdurch wird das Nervensystem positiv beeinflusst. Schon der Volksmund weiß: einfach mal tief durchatmen! Es gibt keine Brezel-Verknotungen, die Übungen sind aber durchaus ein wenig anstrengend oder sogar schweißtreibend. Um die Gelenke und Faszien gesund und geschmeidig zu halten, werden alle Körperteile einbezogen. Eine Entspannung in Rückenlage schließt an die Yogahaltungen an. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Übungen aus der auch als Glücksforschung bekannten Positiven Psychologie, wie das Flow-Konzept, Achtsamkeits- oder Dankbarkeitstraining und Meditation über liebevolle Güte ergänzen das Programm:

  • ŒZiel ist die Förderung körperlicher und geistiger Gesundheit und Leistungsfähigkeit
  • wissenschaftlich fundierte Auswahl von Techniken und Übungen
  • Žkeine Berücksichtigung mystischer Konzepte
  • ein Training für alle halbwegs gesunden Menschen
  • Schwerpunkte auf Schulter-Nacken- und Rückenbereich sowie der Stressregulation
  • ’Übungen mit geringen Anforderungen an Beweglichkeit und Koordination
  • Übungen für den gesamten Körper, um alle Gelenke und Faszien beweglich zu halten
  • “kontinuierliche Atembeeinflussung zur Stimulation des parasympathischen Nervensystems
  • ”achtsame Übungsausführung zum Training der Konzentration
  • Integration von Übungen aus der (Positiven) Psychologie

Care For Your Self!
Jost Blomeyer
Heilpraktiker für Psychotherapie, EMDR-Therapeut, Yogalehrer/-ausbilder

 

ABGRENZUNG: Unter dem Namen „Medical Yoga“ werden von einer Reihe von Anbietern und Autoren unterschiedliche Yoga Konzepte verfolgt. Hier auf medicalyoga.de finden Sie den Ansatz, die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Bereichen wie Sportmedizin, Psychologie und Hirnforschung in der Yogapraxis umzusetzen, um die Gesunderhaltung von Körper und Geist zu fördern und deren Leistungsfähigkeit zu steigern.